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Editorial - Ausgabe 1 / 2026

Liebe Leserin und lieber Leser,

Gärtnern und Herumpuzzeln mit Pflanzen, Saat und Erde machen Freude und entspannen. Mir war das im übertragenen Sinne „Erdende“ schon immer wichtig, als pflegende Angehörige ist es das umso mehr. Der Sommer-Balkon lädt ein zum Durchatmen und Krafttanken. Geht es Ihnen ähnlich, wenn Sie mit Erde, Dünger, sprießendem Mangold und verblühten Geranien hantieren? Ob Balkon, Garten oder anderswo: So dann und wann stellt sich die Frage, ob man die häusliche Pflege noch einmal so angehen würde, wie man es getan hat. Oder ob sich mancher Stress, Ärger und manches Missverständnis mit der Erfahrung von heute hätten verhindern lassen. In unserem Beitrag ab Seite 8 berichten pflegende Angehörige, dass ihr Pflegealltag leichter gewesen wäre, wenn sie sich rechtzeitig mit dem Thema „Pflege“ beschäftigt oder ihr eigenes Leben nicht komplett aufgegeben hätten. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Schreiben Sie mir gern. Ich bin neugierig.

Dr. Susanne Woelk

Chefredakteurin

Das tut mir gut

Im Sog der Sucht: Wenn der Rausch zum Alltag wird

Eine Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen kommt meistens schleichend und trifft häufig Menschen mit besonderen Belastungen. Wichtig ist eine offene Kommunikation – und zwar der Betroffenen wie auch ihres Umfelds.

Das tut mir gut

Venenleiden vorbeugen

Gesunde Venen vollbringen Höchstleistungen, die wir kaum spüren. Zuverlässig transportieren sie verbrauchtes, sauerstoffarmes Blut aus Organen und Muskeln zurück zum Herzen. Täglich sind das rund 7.000 Liter Blut.

Das tut mir gut

Kleine Routinen für einen gesünderen Pflegealltag

Eine Minute am Tag investieren, um langfristig gesünder zu leben? Klingt machbar. Doch funktioniert das wirklich? Wir stellen den Ansatz des Arztes Dr. Carsten Lekutat vor und zeigen, wie sich seine Methode im Pflegealltag umsetzen lässt.

Das tut mir gut

Balkongärtnern - Ein kleines Stück Grün für die Seele

Ein Balkon voller Pflanzen ist viel mehr als hübsche Dekoration. Für pflegende Angehörige kann er ein wichtiger Rückzugsort sein – ein Platz zum Durchatmen, Krafttanken und Kurz-bei-sich-selbst-Ankommen.

Pflegealltag leichter machen

Schützen, trinken, kühlen So überstehen Sie die Sommerhitze

Viele Menschen leiden bei starker und anhaltender Hitze. Doch schon einfache Maßnahmen können gesundheitliche Risiken minimieren.

Sicher zuhause & unterwegs

Schwer gestürzt, jetzt im Krankenhaus - Wie geht es zu Hause weiter?

Viele ältere Menschen, die nach einem Sturz stationär behandelt werden, fragen sich, wie es nach der Entlassung zuhause weitergehen soll. Wie lassen sich Stolperfallen entfernen? Sind Nachtlichter oder LED-Streifen an Stufen eine gute Idee? Können Angehörige oder Freunde schon etwas vorbereiten?

Fundstücke

Leserbrief

Was bewegt pflegende Angehörige? In unseren Leserbriefen berichten sie von ihren Erfahrungen, geben Tipps aus dem Pflegealltag und reagieren auf unsere Beiträge. Lesen Sie, was andere Pflegende beschäftigt – und schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Pflegealltag leichter machen

Digitaler Nachlass: Vorsorge für Facebook, Instagram & Co.

Was passiert mit SocialMedia Accounts, wenn Pflegebedürftige sie nicht mehr selbst verwalten können oder sterben? Das können sie zu Lebzeiten festlegen – vorausgesetzt, sie und ihre Angehörigen kümmern sich rechtzeitig darum.

Fundstücke

Kompakt informiert

Fundstücke: Podcasts, Buchtipps, Veranstaltungen, Online-Kurse und mehr.

Pflegealltag leichter machen

Nießbrauch: Immobilie überschreiben und abgesichert wohnen bleiben

Viele ältere Menschen scheuen sich, ihre Immobilie zu Lebzeiten auf ihre Kinder oder Enkel zu überschreiben. Häufig steckt die Sorge dahinter, das eigene Zuhause aus der Hand zu geben oder im Alter nicht mehr abgesichert zu sein.

Pflegealltag leichter machen

"Das würde ich heute anders machen …“

Pflege beginnt oft aus Liebe und mit viel Elan. Häufig endet sie an den eigenen Grenzen. Drei pflegende Angehörige blicken zurück und berichten, was sie heute anders machen würden.

Das tut mir gut

Gut vorbereitet zum Pflegegrad: So gelingt der Begutachtungstermin

Wer erstmals einen Antrag auf Pflegebedürftigkeit stellt, wird innerhalb einer kurzen Frist vom Medizinischen Dienst (MD) zu Hause aufgesucht. Der MD erstellt ein neutrales Gutachten, das über den Pflegegrad und damit über die Höhe der Pflegekassenleistungen entscheidet. Die Begutachtung, deren genaues Datum angekündigt wird, ist daher für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ein sehr wichtiger Termin.